Anti Aging – Teil 1 – Anti-Oxidation

Gesund alt werden will jeder.   Die Realität sieht anders aus:  Wir werden immer älter, in den letzten 100 Jahren hat sich das durchschnittliche Lebensalter verdoppelt. Und die Lebenserwartung in Deutschland steigt weiter.

Für neugeborene Mädchen beträgt sie derzeit etwa 85 Jahre. Männliche Säuglinge können sich auf etwa  80 Jahre freuen .  Bei bester Gesundheit?  Eben nicht.  Die verlängerte Lebensspanne wird  „erkauft“ durch eine verlängerte Krankheitsspanne.

Warum?  Weil immer mehr Menschen unter den Risiken der Zivilisation leiden: Übergewicht ( über 50% der Erwachsenen und jedes 5. Kind in Deutschland sind übergewichtig),  Bluthochdruck,  Zucker- und Fett -Stoffwechselstörungen, Bewegungsmangel,  Dauerstress, Schlafstörungen,  Rauchen.

Das führt zu Herzkreislauferkrankungen, an denen jeder 2. Mensch in der westlichen Welt verstirbt ( Todesursache Nr. 1 ).  An 2. Stelle der Todesursachen steht der Krebs.

Auch wenn man keine Krankheit bekommt, an der man vorzeitig verstirbt, so leiden doch viele an Krankheiten, durch die sie viel Lebensqualität einbüßen: Diabetes mellitus Typ II,  Osteoporose, Arthrose und Demenz. Der Morbus Alzheimer droht zur Epidemie des 21. Jahrhunderts zu werden.  Noch vor  100 Jahren war diese Erkrankung so gut wie unbekannt.

Warum?  Weil die Menschen heute deutlich älter werden.  Und  das Altern ist ab etwa 40 Jahren ein wesentlicher Risikofaktor für unsere Zivilisationskrankheiten. Ab etwa 60 Jahren ist das biologische Alter sogar der entscheidende Risikofaktor. Altern erhöht dann die Wahrscheinlichkeit, krank zu werden und zu sterben drastisch –  in einem Maße wie kein anderer beeinflussbarer Risikofaktor.

Erfreulicherweise wurden in den letzten Jahren wesentliche molekulare Mechanismen entdeckt, die für das biologische Alter verantwortlich sind.

Dadurch lässt sich eine vorzeitige Alterung auf Zellebene verlangsamen, stoppen oder sogar rückgängig machen.

Das ist mit  Anti-Aging gemeint – den Risikofaktor Altern ebenso „behandeln“ wie die bekannten Risikofaktoren Bluthochdruck, Übergewicht etc. ( s. oben ), um die Krankheitsspanne im Alter möglichst kurz zu halten bzw. möglichst  „Fit in die Kiste“  zu steigen.  Es lohnt sich also,  „jung“ zu bleiben. Und man selbst kann eine Menge dafür tun.

Damit unser Körper ( -Gewebe ) gesund bleibt, müssen sich die Zellen ständig erneuern. Im Alterungsprozess nimmt diese Regenerationsfähigkeit ab.  Die alternden Zellen werden müde und teilen sich langsamer, dann hören sie auf sich zu teilen und sterben ab – was beim älter werdenden Menschen gut sichtbar ist an der obersten Hautschicht ( Faltenbildung ).

Der Schlüssel zu einer langen Gesundheitsspanne ist die Förderung und Unterstützung einer gesunden Zellerneuerung ( Regeneration ).

Aber wodurch wird die Regeneration beeinträchtigt?  Was schädigt die Zelle und bedingt die Zellalterung bis hin zum Zelltod?

Einen wesentlichen Anteil am Alterungsprozess haben die freien Radikale, überwiegend Sauerstoff-Radikale ( ROS =  radikale Sauerstoffspezies ), die die Zellmembranen und Zellstrukturen massiv schädigen können .

Sie entstehen (endogen ) in den Mitochondrien unserer Zellen bei der Produktion unserer körpereigenen Energie (ATP) durch Verbrennung von Sauerstoff ( Atmungskette ).  Ein Vorgang, ohne den wir unsere Körperfunktionen nicht aufrecht erhalten könnten.

Diese freien Radikale sind für uns durchaus nutzbringend, da unser Immunsystem durch freie Radikale bei der Abwehr von krankmachenden Mikroorganismen  und fremden Substanzen sowie bei der Zerstörung von fehlerhaft gewordenen körpereigenen Zellen unterstützt wird.

Wenn aber die Zahl an freien Radikalen durch äußere Einflüsse ( exogen:  Umwelt, tierische Ernährung ) Überhand nimmt ( oxidativer Stress ), dann werden auch unsere eigenen gesunden Zellen angegriffen , wodurch der Alterungsprozess gefördert wird.

Das ist das gleiche wie bei einem Apfel, der aufgeschnitten an der Luft liegt: Die Oberfläche wird braun, der Apfel wird alt. Verhindern kann man das bekanntlich durch das Träufeln von Zitronensaft auf die Apfelscheiben: Zitronen haben viel Vitamin C, ein potentes Antioxidationsmittel. Und schon hat man den Apfel vor Alterung durch Oxidation bewahrt.

Auf molekularer Ebene sind die ROS sehr reaktionsfreudig und aggressiv, da in ihrer  Elektronenhülle  1  Elektron fehlt.  Normalerweise umkreisen die Elektronen den Atomkern paarweise.  Wenn  1  Elektron-Partner dieses Paares  fehlt, wird das zurückgelassene Elektron  radikal:  Um einen neuen Elektron-Partner zu ergattern, greifen die ROS rücksichtslos alles an was ihnen in den Weg kommt – Zellmembranen, Zellorganellen, DNA.

Den Angegriffenen fehlt nun selbst in ihren Atomen 1 Elektron. Damit werden sie selbst zum freien Radikal. Eine Kettenreaktion beginnt. Zellen und ganze Gewebe werden  geschädigt mit Funktionsverlust, was dem Altern und der Entstehung von Krankheiten Vorschub leistet.

Unser Körper schützt sich vor den Schäden durch oxidativen Stress durch ein komplexes Netzwerk aus antioxidativen Enzym-Systemen: Glutathionperoxidase (GPO), Superoxiddismutase ( SOD ), Katalasen, Coenzym Q10.  Diese Enzyme stellt unser Körper selbst her.  Dafür braucht er aber die notwendigen Bausteine, z. B. für GPO  die Aminosäuren Cystein und Glycin sowie Glutaminsäure  oder  für  Q10 die Aminosäuren Phenylalanin, Tyrosin und Methionin.  Außerdem müssen ausreichend Co-Faktoren wie die Spurenelemente Selen und Zink vorhanden sein.

Im Alter nimmt leider die Synthese dieser wichtigen antioxidativen Enzyme deutlich ab.  Außerdem werden die notwendigen Bausteine teilweise schlechter vom Darm resorbiert.

Ein Ausweg ist die Zufuhr von antioxidativen  Substanzen mit der Nahrung. Dabei sind es nicht nur die bekannten Vitamine, insbesondere  Vit C und Vit E, die antioxidativ wirksam sind. Viel wirksamere Radikalenfänger sind die Vitaminoide, die sog sekundären Pflanzenstoffe.

Diese bioaktiven Stoffe sind aber bei weitem nicht sekundär, weder für die Pflanze noch für uns. Für die Pflanzen sind sie ein wesentlicher Teil ihres pflanzeneigenen Abwehrsystems, wie Carotinoide oder Flavoinoide:  Gifte für ihre Fraßfeinde, also eigentlich  auch „Gifte“ für uns.  Wir profitieren also zu einem Großteil von dem Schutzsystem der Pflanzen gegen ihre Feinde dadurch, dass unser Körper auf diese Stoffe mit eigenen spezifischen Abwehr- und Schutzsystemen reagiert – insbesondere indem er seine körpereigenen antioxidativen Enzymsysteme (GPO, SOD, Q10 ) hochfährt.

Es hilft uns wenig, durch die Gabe von hochdosierten Einzelvitaminen wie synthetisches Vitamin C oder E  freie Radikale zu bekämpfen, wie zahlreiche Studien zeigen konnten.  Das ist eher gesundheitsschädlich. Denn dadurch werden unsere eigenen antioxidativen Systeme nicht mehr ausreichend stimuliert und können ihrer wertvolle Hilfe bei der Vermeidung bzw. Verhinderung der Zellalterung bzw. Zellschädigung nicht mehr gerecht werden.

Um uns wirksam gegen freie Radikale ( ROS ) zu schützen, brauchen wir keine Einzelsubstanzen, sondern antioxidative Netzwerke und insbesondere für die Synthese unserer körpereigenen antioxidativen Enzymsyteme die notwendigen Bausteine in ausreichend hoher Konzentration.

Dies ist nur gewährleistet durch eine pflanzenbasierte naturbelassene schadstofffreie Ernährung mit hoher Vitalstoffdichte.  Dabei ist die ganze Pflanze unersetzlich.  Das Ganze ist weit mehr als die Summe seiner Einzelteile. Nur durch die synergistisch wirkenden und harmonisch auf einander abgestimmten Vitalstoffe in der komplexen Nährstoffmatrix der ganzen Pflanze werden unsere Zellen optimal unterstützt.

Deshalb werden von PLATINUM ausgewogene Kombinationen ganzer Pflanzen angeboten, in pulverisierter Form, in der die hohe Vitalstoffdichte der frischen ausgereiften Pflanzen erhalten ist.  Es sind Kombinationen aus Gemüse, Hülsenfrüchten, Pilzen, Kräutern und Wildkräutern, Getreidegräsern, Algen, Keimen, Sprossen, Samen und tiefpigmentierten Früchten:

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Dadurch ist gewährleistet, dass kontinuierlich genügend Aminosäuren und Mikronährstoffe für die Synthese unserer antioxidativen Schutzsysteme zur Verfügung stehen. Damit wird die Regeneration, Erneuerung, Entgiftung und Sättigung auf Zellebene dauerhaft ermöglicht und unserer Zellalterung effektiv entgegengewirkt.

Im nächsten Teil 2  in dieser Anti-Aging-Serie werden wir uns mit den entzündlichen Veränderungen unseres Körpers auf unseren Alterungsprozess beschäftigen.